Feier zur Verabschiedung von Herrn Krämer

Vorbei Di, 27.06.2017

Fünf Jahre voller Aktivitäten

Es war im Februar 2012, als Gerd Krämer als Nachfolger von Dr. Gerold Fischer ans MLK kam. In diesen fünf Jahren hat er viele Impulse gesetzt. Jetzt verlässt er das MLK, um in den verdienten Ruhestand zu gehen. Die Schulgemeinschaft des MLK veranstaltete eine Verabschiedungsfeier, in der das Engagement ihres Schulleiters gewürdigt wurde.

Das Fest wurde von den Musikerinnen und Musikern der Schule stimmungsvoll umrahmt und Frau  Glunz-Johann führte durch das Programm. Alle Redner würdigten die gemeinsame Arbeit und wünschten alles Gute für die weitere „nicht-schulische“ Zukunft. 

Die stellvertretende Schulleiterin Frau Kiehn, die vor fünf Jahren gemeinsam mit Herrn Krämer ans MLK gekommen war, eröffnete den Reigen der Beiträge. Sie erinnerte an ihre gemeinsame Zeit am Gymnasium am Steinwald und vor allem an ihre gute Zusammenarbeit am MLK. Sie habe ihn immer als fair, kompetent und insbesondere humorvoll erlebt. Als Schulleiter sei ihm Teamarbeit wichtig gewesen, er habe ein offenes Ohr gehabt, aber habe auch klare Ansagen machen können. Für seinen Ruhestand wünschte sie ihm vor allem Gesundheit und Zeit, um seinen in der Schulzeit oftmals vernachlässigten Freizeitbeschäftigungen nachzugehen, so das gemütliche Zeitungslesen, aber auch die Arbeit im Garten.

Als Vertreter des Ministeriums ergriff dann Herr Leidinger das Wort. Über den offiziellen Charakter seiner Rede hinaus stellte er viele persönliche Bezüge her, denn prägende Stationen ihres beruflichen Lebens waren dieselben gewesen. So hatten sie zusammen am Gymnasium am Stadtgarten gemeinsam gearbeitet und einander schätzen gelernt. Bereits damals zeigten sich Herr Krämers herausragende Fähigkeiten als Lehrer. Doch vor allem ihre Tätigkeit im Ministerium für Bildung und Kultur hätte sie zusammen mit Herrn Schreiner zu einem guten Team werden lassen, das erfolgreich arbeitete und sich auch menschlich sehr gut verstand. Herr Leidinger wünschte für den Ruhestand alles Gute und überreichte als originelles Geschenk einen „Vielseitigkeits-Würfel“ in Anspielung auf alles noch Kommende.

Der nächste Redner, Herr Wiesen vom Regionalverband, betonte ebenfalls die sehr gute Zusammenarbeit mit Herrn Krämer als Schulleiter. In seiner Zeit seien viele Vorhaben des Regionalverbands am MLK realisiert worden, und er erinnerte an den Umbau des Lehrerzimmers, der Turnhalle und vor allem an die Neugestaltung des Schulhofs, die Herrn Krämer besonders am Herzen gelegen habe.

Herr Willems als Vorsitzender des Fördervereins bedauerte es sehr, dass Herr Krämer jetzt gehe. Er habe ihn immer als ausgesprochen kompetenten Ansprechpartner erlebt, der in jeder problematischen Situation eine praktikable Lösung aufzuweisen hatte. In seiner Zeit habe sich der Förderverein sehr positiv entwickelt können, und er sei dankbar für die geleistete Arbeit.

Für die Schülervertretung ergriffen nun Clemens Mehl und Clemens Görgen das Wort. Sie ließen die 5 Jahre noch einmal en Revue passieren und erinnerten daran, was in dieser Zeit alles Neues geleistet worden war: so z.B. der neue Schulhof, Beamer in allen Klassen, Schulfest, Sportfest und Projektwoche jeweils im Wechsel… Besonders wichtig war ihnen, dass Herr Krämer den Schülern jedes Jahr die Durchführung des Winterballs nicht nur erlaubt, sondern immer auch tatkräftig unterstützt habe. Auch aus Sicht der Schülervertretung war die Bilanz der fünf Jahre eindeutig positiv.

Herr Marxen sprach in der Folge für den Personalrat und leitete seine Rede mit einem Bezug zum Geschenk des Kollegiums, einem (kleinen) Baum, ein. Der Baum symbolisiere unter anderem die Natur, für die Herr Krämer ja eine besondere Affinität habe, und er solle als ein bleibender Ausdruck der Dankbarkeit und Wertschätzung des Kollegiums verstanden werden. Herr Marxen dankte ferner für die vielfältigen Aktivitäten des scheidenden Schulleiters und betonte, dass er aus der Sicht des Personalrats immer ein fairer und konstruktiver Partner gewesen sei, der sich stets um  einen Ausgleich zwischen den an der Schule bestehenden Gruppen eingesetzt habe.

Anschließend ergriff Herr Krämer selbst das Wort. Er warf einen Blick zurück auf die fünf Jahre und bedankte sich bei den Gruppen der Schule, die ihn in seiner Zeit begleitet hatten. Als erstes dankte er dem Schulleitungs-Team, mit dem eine sehr produktive und immer offene Zusammenarbeit möglich gewesen sei. Er bedachte auch die Schülerinnen und Schüler, die ihm die Arbeit stets leicht gemacht hätten und die sehr viel Engagement gezeigt hätten, was er sehr schätze. Er äußerte sich auch positiv über die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Personalrat. Ferner dächte er gerne an die Arbeit mit dem Förderverein zurück. Er freue sich immer noch, dass dieser weiterhin bestehe und jetzt so gut aufgestellt sei. Zum Schluss dankte er seiner Gattin, die ihn in seiner gesamten Zeit als Schulleiter immer unterstützt habe, obwohl sie oft auf seine Anwesenheit habe verzichten müssen. 

Im inoffiziellen Teil folgten noch mehrere humorvolle Beiträge. So stellten die Romanisten eine Verbindung zwischen Herrn Krämer und dem „Président En Marche“ in Frankreich her. Mit „En Marche“ erinnerten sie daran, dass Herr Krämer die Gepflogenheit hatte, sich stets außerordentlich schnell durch das Schulhaus zu bewegen. Auf das Fach Französisch bezogen habe er zudem immer Impulse gesetzt und sich insbesondere für den Schüleraustausch mit Frankreich eingesetzt, wofür die Romanisten noch einmal ausdrücklich dankten.

Nun ergriff der Abteilungsleiter Oberstufe Herr Stein stellvertretend für das das Schulleitungsteam das Wort. In humorvoller Weise erklärte er, dass es Momente gebe, in denen man einem Schulleiter auch einmal nicht gehorchen brauche: entgegen seiner „Ansage“ habe das Schulleitungsteam ein Geschenk für ihn mitgebracht, das er hiermit übergeben wolle. Ferner bedankte er sich im Namen des Teams für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, in der auch gemeinsames Lachen durchaus seinen Platz gehabt hätte.

Anschließend meldeten sich die Anglisten zu Wort: Herr Müller lud Herrn Krämer zu einem kleinen Quiz über seine Kenntnisse in seinem geliebten Fach Englisch ein – eine Einladung, die der Schulleiter natürlich annahm! Von den 10 Fragen konnte er alle richtig lösen, wenn er auch dreimal einen „Joker“ aus dem Publikum bemühte – schließlich sollten ja auch die übrigen KollegInnen ihre Kenntnisse präsentieren können! Und so kam es, dass er alle 10 Flaschen englischen Biers gewann, die er sogleich mit den KollegInnen teilte…

Im letzten Programmpunkt traten die KunstlehrerInnen auf den Plan. Sie bedankten sich für Herrn Krämers großen Einsatz für ihr Fach: ihre Arbeitsbedingungen hätten sich in seiner Dienstzeit beständig gebessert. Besonderen Dank überbrachten Sie in Form eines Polohemdes, das sie mit der neuen Siebdruckanlage bearbeitet hatten und das die Aufschrift „KR 1“ trug. Herr Krämer bereitete dem Publikum die Freude, dass er das Hemd direkt überstreifte und in der Folge noch einige launige Passagen aus einem kleinen fiktiven Dialog im Lehrerzimmer vorlas, den Frau Römer verfasst hatte.

Anschließend feierte man noch ausgiebig miteinander, und bei der Verabschiedung musste der scheidende Schulleiter viele Hände schütteln…
(Heike Schröter)

Bilder der Veranstaltung finden sich hier!

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