Neue Sprachpatenschaften am MLK 

Vorbei Mi, 16.08.2017

Sprachpatenschaft am MLK: Simon Magin mit Denis Budanov

Und wieder hieß es für die Kleinen: „Mit wem möchtest du gerne zusammenarbeiten?“ – denn es war der Zeitpunkt gekommen, an dem die jüngeren Schüler sich einen Sprachpaten aussuchen durften. Was sind Sprachpaten? Es sind Schülerinnen und Schüler aus den 10er und 9er Klassen, die sich bereit erklären, Jüngeren weiterzuhelfen, so dass sie bessere Leistungen im Bereich der deutschen Sprache erzielen. Dies können sowohl Kinder deutscher als auch ausländischer Herkunft sein. Da eine gute Beherrschung des Deutschen in Wort und Schrift die Basis für fast alle Schulfächer ist, ist diese gemeinsame Arbeit fundamental für den Schulerfolg der Jüngeren.

Und alle profitieren! Die Jüngeren können ungeniert alle Fragen stellen, die sie haben. Sie machen zusammen mit den Älteren Grammatikübungen, verbessern ihren Wortschatz, schreiben kleine Aufsätze und Diktate und lernen, sich mündlich besser auszudrücken. Aber auch die Älteren erweitern ihre Kompetenzen. Sie lernen, auf die „Kleinen“ einzugehen und ihre Schwierigkeiten zu erfassen, sie lernen zu erklären und wiederholen bei dieser Gelegenheit auch so manches Grundlegendes. Nicht zuletzt lernen sie auch Verantwortung zu tragen, denn schließlich sind es „ihre“ Patenkinder, die bessere schulische Leistungen erreichen sollen! Und nicht selten erwachsen aus dieser gemeinsamen Tätigkeit auch Freundschaften zwischen jüngeren und älteren Schülern.

Im Grunde ist dieses Projekt ein konstantes Erfolgsmodell, mit dem man schon über Jahre sehr gute Erfahrungen gemacht hat. Die Organisation wird von Frau Schröter geleistet, Herr Engel hat die fachliche Beratung übernommen. Beide zeigen sich sehr angetan vom großen Engagement der Jugendlichen. Alle Beteiligten sind auch dankbar für die finanzielle Beteiligung der Stadt Völklingen (jeder Sprachpate erhält für eine Stunde eine Aufwandsentschädigung von 5,- Euro) und die ideelle Unterstützung durch die Abteilung „Integration“ mit Frau Bora an der Spitze. Am MLK ist man sich einig: dieses Projekt ist den Einsatz wert – es ist aus dem Schulleben nicht mehr wegzudenken! 

Hier gibt es Bilder!

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