Unsere Schülerzeitung

Mikroplastik ist überall!

Wie du bestimmt schon gelesen oder in den Nachrichten gehört hast, sterben immer mehr Tiere und Meeresbewohner an Plastik im Bauch, oder an diversen Körperteilen, wodurch ihre Bewegungen eingeschränkt werden und sie nicht richtig jagen oder atmen können. Aber nur die wenigsten Leute wissen, dass es auch für uns Menschen ziemlich gefährlich sein kann. Wir nehmen täglich Plastik zu uns, sei es bei der Nahrungsaufnahme oder beim Atmen; ja richtig, beim Atmen! Das Mikroplastik befindet sich sogar schon in unserer Luft, die wir zum Atmen brauchen. Jetzt wurde sogar Plastik im Schnee gefunden. Ziemlich verrückte Vorstellung, oder?

In Südfrankreich in den Pyrenäen fallen täglich 365 Mikroplastikteilchen pro Quadratmeter vom Himmel. Der neue atmosphärische Schadstoff ist Mikroplastik. Man hat sogar festgestellt, dass ein Mensch pro Woche die Menge einer Kreditkarte an Plastik isst, also ungefähr 5 Gramm.

Was können wir tun?

Bei vielen Leuten fängt der Tag mit dem Klingeln des Weckers, oft dem Handy an. Wie wäre es, wenn wir die alten Plastikhandyhüllen durch Hüllen aus Kork, Bambus oder Holz ersetzen? Anschließend geht es meistens ins Badezimmer. Der beste Ersatz für Zahnbürsten aus Plastik sind welche aus Holz bzw. Bambus.

Es gibt auch sogenannte „Unverpackt-Läden“, in welchen man Lebensmittel zum Abfüllen ins wiederverwendbaren Gefäßen kaufen kann.

Beim Frühstück sollte man auch versuchen, so viel wie möglich auf Plastik zu verzichten. D.h. anstatt Plastikflaschen zu verwenden, sind Glasflaschen eine gute Alternative. Dann gibt es für Schüler meistens ein Schul-/Pausenbrot. Wie wäre es, wenn wir anstatt Papiertüten mehrfachverwendbare Brotdosen benutzen? Dann geht es in die Schule. Natürlich mit Ranzen, bei dem man auch darauf achten kann bzw. sollte, dass er recycelbar ist oder sogar schon recycelt wurde. Wohnt man in der Nähe der Schule, gibt es die Möglichkeit, zu Fuß zu laufen und diese sollte man in dem Fall auch nutzen. Das Fahrrad ist natürlich auch eine Variante.

Wenn man dann irgendwann mal an der Schule angekommen ist, nehmen wir unsere Hefte für das jeweilige Fach heraus. Gut ist es, wenn sie nicht grade in Plastikhüllen stecken. Versucht einfach etwas weniger Plastik zu verwenden, denn wenn immer weniger Menschen Produkte aus Plastik verwenden, werden auch weniger hergestellt. Das wiederum trägt dazu bei, dass weniger Produktionsreste entstehen und es generell weniger Plastik gibt. Es wird dann auch weniger Mikroplastik in unserer Luft sein und es wird gesünder sein, auf unserem Planeten zu leben. 

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